Über mich
Ich bin Tigresse Madeleine Natusch – Coach, psychologische Beraterin und Expertin für hochsensible Frauen.
Auf einen Blick
Wer: Tigresse Madeleine Natusch — Coach und psychologische Beraterin für hochsensible Frauen
Was ich tue
Ich begleite hochsensible Frauen dabei, sich selbst zu verstehen, ihre Grenzen zu leben und ihre Sexualität als Kraft zu erleben – nicht als Problem.
Mein Hintergrund
Geprüfte Bilanzbuchhalterin · Psychologische Beraterin · Sexologin · Hypnosecoach · Entspannungstrainerin · Bardin (OBOD) · Traumatherapie in Planung
Wie ich arbeite
Lösungsorientiert · Systemisch · Gewaltfreie Kommunikation · Hypnose · Progressive Muskelentspannung · Inneres Team · Familienbrett · Genogramm
Was mich unterscheidet
Ich bringe keine heile Biografie mit – ich bringe echte Erfahrung. Hochsensibilität, Sexualität, Trauma, Neuanfang: Das kenne ich nicht aus Büchern.
Warum ich tue, was ich tue
Ich begleite hochsensible Frauen, die sich fragen: Wer bin ich eigentlich – und wo bleibe ich? Frauen, die spüren, dass mehr in ihnen steckt, als sie bisher zeigen durften. Frauen, die gelernt haben, sich anzupassen – und die jetzt lernen wollen, sich zu zeigen.
Ich bringe keine heile Biografie mit. Ich bringe echte Erfahrung. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn das Nervensystem überwältigt ist. Wenn man nicht mehr weiß, wer man ohne die anderen ist. Wenn man sich das Leben zurückerkämpfen muss – Schritt für Schritt, manchmal sehr allein.
Und ich weiß, dass es geht. Nicht weil mir jemand gesagt hat, dass es geht – sondern weil ich es gelebt habe.
Hochsensibilität – der Schlüssel, der alles erklärte
Im Rahmen meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie und zur Sexologin entdeckte ich, dass ich hochsensibel bin. Es war wie ein Puzzle, das plötzlich ein Bild ergab. Vieles, was ich an mir selbst nicht verstand, bekam einen Namen. Und ich erkannte: Das ist keine Schwäche. Das ist meine tiefe Stärke.
In der Ausbildung zur Sexologin hatte ich einen direkten Vergleich mit anderen Frauen – und mir wurde bewusst, wie reich und wie lebendig meine eigene Sexualität ist. Aus dieser Fülle heraus entstand der Wunsch, anderen Frauen zu helfen: in ihre sexuelle Kraft zu kommen, Intimität wirklich zu leben, eine Sprache für ihre Wünsche zu finden – und Spaß an ihrem Körper und ihrem Leben zu haben.
Eine ehrliche Frau. Eine komplexe Geschichte.
Mein Leben war nicht immer leicht. Ich habe Ausgrenzung erlebt. Ich habe sexualisierte Gewalt erlebt. Ich bin vergewaltigt worden. Ich bin psychisch und körperlich misshandelt worden – in einer Beziehung, die mich sechseinhalb Jahre lang gefangen gehalten hat. Am Ende dieser Zeit stand ein tiefer Zusammenbruch und eine schwere Depression. 2014 wollte ich mir das Leben nehmen.
Mehrere Therapeuten und Ärzte haben mir eine hohe Resilienz bescheinigt. Nach fünf Sitzungen konnten sie meist nichts mehr mit mir anfangen – nicht weil ich keine Arbeit brauchte, sondern weil ich eine bin, die sehr tief, sehr schnell und sehr eigenständig verarbeitet. Ich habe vier Jahre gebraucht, um wieder komplett auf meinen Füßen zu stehen. Und ich habe mich dabei neu erfunden.
Grenzen setzen – die härteste und wichtigste Lektion
Grenzen setzen hat mich mein Leben lang begleitet – und mein Leben lang Kraft gekostet. Besonders in meiner Beziehung zu meiner Mutter musste ich immer wieder dieselbe Grenze neu ziehen, weil sie nicht akzeptiert wurde. In meiner schwersten Stunde, als ich sie um Hilfe bat, kam sie nicht. Das war der Moment, in dem mir klar wurde: Grenzen setzen ist keine Bestrafung. Es ist Selbstschutz. Und manchmal ist der härteste Schnitt auch der heilsamste.
Sexualität als Teil meiner Kraft
Mit knapp 30 hatte ich ein langes, ehrliches Gespräch mit einem guten Freund – über eine Beziehung, die zerbrochen war, obwohl wir eigentlich ein großartiges Paar waren. Einer der Hauptgründe: meine unerfüllte Sexualität. In diesem Gespräch wurde mir klar, dass meine Wünsche und Bedürfnisse nichts Falsches waren – sie passten nur nicht in das enge Bild, das die Gesellschaft von „normaler“ Sexualität hat.
Ende der Neunziger, Anfang der Zweitausender begann meine bewusste sexuelle Reise im Bereich BDSM – auf Partys, auf Veranstaltungen, im echten Leben. Damals gab es noch kein Internet, das ich hätte befragen können. Ich musste Bücher lesen, Menschen treffen, Fragen stellen. Diese Reise hat mich zu mir selbst geführt.
Ich habe viele Beziehungsformen gelebt: monogame Beziehungen, offene Beziehungen, Freundschaften plus, eine wunderbare Ehe mit polyamorem Anteil, tiefe polyamore Beziehungen, Fernbeziehungen – und das bewusste Single-Dasein. All das hat mich gelehrt: Mein Partner muss nicht alle meine Wünsche erfüllen. Und ich muss nicht in eine Form passen, die nicht meine ist.
Spiritualität als Weg der Selbsterkenntnis
Ich habe auch eine Ausbildung zur Bardin im Bereich Druidentum beim OBOD absolviert. Was mich dabei überrascht hat: Viele der Themen, die dort behandelt werden, sind im Kern dieselben wie in der Psychotherapie – nur mit anderen Worten und einem spirituellen Rahmen. Selbsterkenntnis, Weiterentwicklung, Umbrüche, Neuanfänge. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein gesamtes Leben.
Mein Hintergrund
Ich bin von Haus aus Steuerfachangestellte und geprüfte Bilanzbuchhalterin. Das klingt weit weg von dem, was ich heute tue – und ist es auch. Aber es hat mir etwas mitgegeben, das ich bis heute brauche: Klarheit. Struktur. Die Fähigkeit, komplexe Dinge zu durchdringen und auf den Punkt zu bringen.
Irgendwann wusste ich, wohin ich wirklich will. Nicht weg von etwas – sondern hin zu etwas. Zu den Frauen, die ich begleiten wollte. Zu den Fragen, die ich selbst kannte. Zu einem Thema, das in unserer Gesellschaft noch immer viel zu leise behandelt wird: die Sexualität hochsensibler Frauen.
Also habe ich meine Ausbildungen gezielt gewählt. Nicht zufällig, nicht der Reihe nach – sondern mit einer klaren Absicht dahinter. Ich wollte verstehen, warum Menschen tun, was sie tun. Ich wollte verstehen, was sie blockiert, was sie antreibt, was sie innerlich festhält. Und ich wollte Werkzeuge in der Hand haben, die wirklich helfen – auf körperlicher, emotionaler und sexueller Ebene.
Psychologische Beratung, Sexologie, Hypnose, Entspannung – diese Kombination ist kein Zufall. Sie ist meine Antwort auf eine Frage, die ich mir früh gestellt habe: Wie kommt eine Frau von dem, was sie belastet, zu einem Leben, das sich wirklich erfüllt anfühlt?
Für die nahe Zukunft ist eine Ausbildung in Traumatherapie geplant – weil ich noch tiefer verstehen will, was manche Frauen so lange festgehalten hat.
So arbeite ich
Ich arbeite lösungsorientiert und systemisch. Das bedeutet: Ich schaue nicht nur auf dich als Person, sondern auf alles, was dich geformt hat – deine Geschichte, deine Beziehungen, die Muster, die du vielleicht schon so lange mit dir trägst, dass du sie gar nicht mehr siehst.
Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg ist für mich keine Technik, die ich aus dem Werkzeugkoffer hole. Es ist die Haltung, aus der heraus ich spreche – und aus der heraus ich dich einlade, dir selbst zuzuhören. Wirklich zuzuhören.
Meine liebsten Werkzeuge sind das innere Team, das Familienbrett und das Genogramm. Sie machen sichtbar, was sonst im Verborgenen bleibt – und genau da, im Verborgenen, liegt oft das, was uns am meisten hält.
Ergänzt wird das durch Progressive Muskelentspannung und Hypnose. Denn manchmal braucht es keinen weiteren Gedanken – sondern einen Moment, in dem der Körper endlich loslassen darf.
Meine Ausbildungen & Fortbildungen
Ausbildungen
- Steuerfachangestellte und geprüfte Bilanzbuchhalterin
- Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Abschluss als psychologische Beraterin (2014–2015), Paracelsus Schule Hamburg
- Sexologie und Sexualberatung (2015), Paracelsus Schule Hamburg
- Fachausbildung: Entspannung und Hypnose zur Resilienzförderung (2016), Paracelsus Schule Hamburg
Fortbildungen
- Die Psychologie des Abnehmens (2016), Paracelsus Schule Hamburg
- Hypnose nach Milton Erickson
- Meditation und Phantasiereisen
- Klangschalenmassage
- Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
- Autogenes Training
- Wirkung von Farben und Düften
- Bardische Ausbildung im Bereich Druidentum (OBOD)
In Planung
- Traumatherapie
